Das Reisebuch Skandinavien

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Das Reisebuch Skandinavien

Storytelling über eine touristische Destination: Die dänische Westküste

Storytelling über eine touristische Destination: Die dänische Westküste

2020: In diesem Band hat unser Autor Carsten Dohme erneut Beiträge zur Westküste Dänemarks veröffentlicht. 


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Crossing a continent

 

Markus Krischunas: Ambitionierter Hobbyfotograf mit gutem Auge für tolle Szenen

Kennengelernt habe ich Markus Krischunas und seine Freundin Katrin beim US-Car-Forum Bremen. Seit Jahren versuche ich, ihm einen Einsatz für die Mittelkonsole seines Chevy Tahoe zu verkaufen, die bei mir in der Garage rumfliegt. Er weigert sich standhaft. Was das mit diesem Buch zu tun hat? Der Grund seiner Weigerung, mein Taschengeld aufzubessern, steht in direktem Zusammenhang mit den Bildern auf den folgenden Seiten. »Der Platz ist reserviert für meine Kamera, die ich immer griffbereit haben möchte.« Als er mir bei einem der Treffen eine Auswahl von Bildern seiner USA-Reise zeigte, fragte ich ihn, warum die USA? Das Unverständnis darüber, eine solche Frage bei einem US-Car-Stammtisch überhaupt zu formulieren, konnte ich deutlich in den Augen aller am Tisch lesen. Die Antworten waren einfach und kamen wie aus der Pistole geschossen: »Die Weite des Landes, die abwechslungsreiche Natur, die Tierwelt, der klare Himmel in der Einsamkeit, die Freundlichkeit der Menschen, die unendlichen Straßen und nicht zuletzt die amerikanischen Fahrzeuge«. Wahrscheinlich würden 90 % aller Befragten ganz ähnliche Antworten auf diese Frage geben. All das gibt es aber nun mal auch in Europa, Asien oder auf jedem x-beliebigen anderen Kontinent. Warum also gerade die USA? Selbst Menschen, die dem politischen und gesellschaftlichen System der USA gegenüber sehr kritisch eingestellt sind, lassen sich von der Faszination dieses Landes und seiner Menschen in den Bann ziehen. Da muss es also noch irgendetwas geben, dass dieses Land von all den anderen unterscheidet. Wie die meisten Grundlagen unseres Denkens und Handelns, liegen die wahren Gründe wahrscheinlich in unserer Kindheit verborgen.

Die Helden unserer Kindheit

Unsere Vorbilder waren die hartgesottenen Kerle aus Bonanza, 12 Uhr mittags oder Filmen wie Bis zum letzten Mann mit John Wayne, Henry Fonda und Shirley Temple aus einer selbst damals schon längst vergangenen Ära. Was wir sahen, setzen wir in die Tat um. Die Rollen waren klar verteilt. Zur Not wurde ausgelost, wer die Guten und wer die Bösen, wer Kavalleriehauptmann oder Häuptling, wer Sheriff oder Bandit sein durfte. Wir rannten, laut »Peng Peng« rufend, durch das Dorf, schossen in einer Sandkuhle mit selbstgeschnitzten Gewehren oder Flitzebogen auf unsere Kumpels, und ließen uns – getroffen von imaginären Kugeln und Pfeilen –, metertief in den Pulversand fallen. Sicherer vor Blessuren war man innerhalb der eigenen vier Wände. Mein Kinderzimmer im neuen Elternhaus, das war 1976, musste unbedingt einen beigefarbenen Teppich bekommen. Die Farbe bildete die Grundlage der endlosen Prärien des Westens für meine Cowboytrecks, Yankee-Forts und Indianerdörfer, die gut und gern drei Viertel meines mit 25 qm großzügig bemessenen Zimmers einnahmen. Des Lesens endlich mächtig, begeisterten uns die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, geschrieben von Mark Twain. Dem Ruf der Wildnis von Jack London folgend, jagten wir mit dem Schlittenhund Buck den zugefrorenen Yukon River im hohen Norden Alaska entlang und mit Chingachgook streiften wir als der letzte Mohikaner aus dem historischen Roman von James Fenimore Cooper durch die Laubwälder der Ostküste. Gut, dass all diese Klassiker verfilmt wurden. Sonst wären sie an Markus, der nach eigener Aussage in seinem Leben keine fünf Bücher gelesen hat, wohl vorbei gegangen.

Traumfabrik Hollywood 

Kein anderes Land ist prädestinierter als die USA, eine Traumfabrik zu erschaffen, wie Hollywood eine ist. Die meisten Filme haben ebenso wenig mit der Realität zu tun wie die Vorstellungen derer, die sich vor mehr als 200 Jahren aufgemacht haben, um im Gelobten Land Freiheit, Glück und Wohlstand zu erlangen. Die Traumfabrik sorgt bis heute dafür, das die Sehnsucht nach diesen Idealen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht abreißt. Wenngleich die Realität für viele Einwanderer ganz anders aussah. Manche wurden ähnlich in die Irre geführt wie ich selbst in meiner Pubertät, als ich mir wünschte, von blonden Schönheiten in orangefarbenen Badeanzügen aus den Fluten des Pazifik gerettet zu werden, mit Starsky & Hutch in einem Musclecar in Los Angeles, mit einem Lolly im Mund in Manhattan oder in den Straßen von San Francisco für Ordnung und Gerechtigkeit sorgen zu können. All diesen Vorbildern meiner Kindheit und Jugend war gemeinsam, dass sie ganz einfache Menschen aus bürgerlichen Ver-hältnissen waren und nicht wie Ritter Lancelot oder die Drei Musketiere von edlem Blute. Meine Vorbilder waren die Nachkommen von Einwanderern, die auf der Flucht vor Lehnsherrschaft und Armut den Mut besaßen, ihre Heimat zu verlassen und auf den Auswandererschiffen in das Gelobte Land zu reisen. Nur die wenigsten waren mit einem goldenen Löffel im Mund oder einem Adelstitel auf die Welt gekommen und durch »Gottes Gnade« in Reichtum und Wohlstand geboren worden. Ich glaube, dass einer der Gründe pro Amerika für die meisten Menschen der fest verankerte Glaube ist: Hier kann es jeder schaffen – the American Dream.

Die Suche nach der eigenen Identität

Mit 16, als das Interesse der meisten anderen Jungs bereits oder fast ausschließlich dem weiblichen Geschlecht galt, überzeugte ich meine Eltern mit dem penetranten Gequengel eines Pubertierenden, dem das gesellschaftliche Korsett der Kleinstadt zu eng geworden war, davon, an einem Schüleraustausch in die USA teilnehmen zu dür-fen. Ich wurde nicht enttäuscht. Hatten andere das Pech, bei Arztfamilien in großen Bungalows mit Swimmingpool unterzukommen, landete ich in einem kleinen Nest an der Grenze zwischen Maryland und West Virginia namens Redhouse. Der Ort bestand aus einem Haus, einem Saloon und einer Kirche. Eigentlich alles, was man in der Wildnis so braucht: ein Dach über dem Kopf, eine Whiskytränke und einen Ort, um Buße zu tun. Der erste Tag war für mich der Kulturschock meines Lebens. Darauf hatten mich weder Karl May noch Steven Spielberg vorbereitet. Ich erwachte bei -3 °C in einem Zimmer ohne Heizung, und am Fußende meines Bettes saß ein weißer Kater, dem die Vorderbeine fehlten. Niemand war im Haus, und rundum das Haus war ebenfalls niemand. Das Grundstück hatte den Charme eines Autofriedhofs. Wo man hinschaute: rostende Autowracks. Ein Jeep Wrangler stand genau da, wo der Jüngste der Familie ihn im zarten Alter von acht Jahren gegen einen Baum gesetzt hatte. Der Schlüssel steckte noch. Nachdem ich den anfänglichen Kulturschock und meinen Jetlag überwunden hatte, begann der Spaß. Während »die Anderen« jeden Tag die Annehmlichkeiten der amerikanischen Oberschicht genießen mussten, bin ich selten in meinem Leben je wieder herzlicher und freundlicher von Menschen aufgenommen worden wie von Phyllis, Ralph, Marie und Jimmy Stemple. Und das, obwohl sie nahezu jedes Klischee einer amerikanischen Familie erfüllten. Der Vater war ein raubeiniger Trucker, die Mutter eine Geschichtslehrerin, die die Berliner Mauer zwischen Ost und West für reine Propaganda hielt, die Tochter, Mary, doppelt so schwer, wie es das amerikanische Schönheitsideal zuließ, und Jimmy hatte mehr Blödsinn im Kopf als die Schulbehörden Druckmittel, um seinen Streichen Einhalt zu gebieten. Viele der Dinge, die ich in dieser Zeit erlebt habe, erfüllten allerdings auch die Klischees des Landes von Freiheit und Abenteuer. Ins Einkaufszentrum fuhren wir auf der Ladefläche eines Pickups, wir wanderten durch Klapperschlangen verseuchte Grotten, schossen mit großkalibrigen Waffen im Garten auf Bierdosen und jagten auf einem Mustang namens Midnight durch die Wälder, bis der Sattelgurt riss. Das meiste, das uns Spaß machte, wäre in Deutschland verboten oder anstößig gewesen. Hier störte sich niemand daran.

Der Weg ist das Ziel

Ob bewusst oder unbewusst: Markus hat sich als Titel für das Buch für Crossing a Continent entschieden und will damit zum Ausdruck bringen, dass auf seiner Reise der Gedanke, einen ganzen Kontinent zu durchqueren, den Charme einer Reise von mehr als 11 000 km ausmacht. Auf der einen Seite das verheißungsvolle Gefühl, so schnell man möchte, dem Ziel entgegenzustreben und auf der anderen Seite die Option, überall dort einen Stopp einzulegen, wo es einem gefällt, und doch jederzeit wieder Fahrt aufnehmen zu können. Wählt man seine Strecke mit Bedacht, bremst nicht bereits nach wenigen Kilometern eine Kurve oder ein Ortsschild die Fahrt. Dafür sorgen hier nur Wapitihirsche auf und Bären neben der Straße, der Tornado vor und die Polizei hinter einem. Wenn der schwarze Teer in der Hitze flimmert und am Ende dort, wo er zu einer hauchdünnen Linie am Horizont zusammenläuft, einer Fata Morgana gleich, ein Geheimnis zu verbergen scheint, das nur lüften kann, wer es durchbricht und auf die andere Seite gelangt, dann ist der Weg das Ziel.

 

Gegensätze schaffen Vielfalt

Nachdem ich die Bildauswahl für das Buch von Markus bekam, stellte ich fest, dass jedes für sich so individuell war, dass es sich weder in ein geografisches, chronologisches noch thematisches Schema pressen ließ. Diese Einzigartigkeit einzelner Elemente der Natur deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die ich als Austauschschüler gemacht hatte. Nämlich der Tatsache, dass in den USA Konformität viel wichtiger ist als Individualismus, das Blöken mit der Herde elementarer als das Recht auf eine eigene Meinung. Inzwischen habe ich gelernt, dass das nirgendwo auf der Welt anders ist, nur mit einem Unterschied: Wer sich in – und ich sage ganz bewusst: in Amerika – dafür entscheidet, aus der Herde auszuscheren, findet hier die Bewegungsfreiheit dafür. Das Land ist weit. So unterschiedlich Demokraten und Republikaner, Wanderarbeiter und Softwareentwickler, Cowboys und Indianer denken, fühlen und leben, so verschiedenartig sind das Death Valley in Kalifornien und die Prärien des Mittleren Westens, die Sümpfe Floridas und die Gletscher Alaskas oder der Großstadtdschungel in New York und San Francisco. Es sind die Gegensätze, die die kulturelle Vielfalt dieser Nation ausmachen und die Nation durch den unendlich scheinenden Strang ihrer Highways miteinander verbindet. Es sind die Kontraste, der Facettenreichtum, die Schönheit und Besonderheit der Landschaften und Städte, die den Blick links und rechts dieses »roten Fadens« schärfen.

 

von: Carsten Dohme (Link zur Facebookseite von Carsten Dohme)

Vancouver – Schmelztiegel von Natur und Kultur an Kanadas Pazifikküste

Vancouver

Wo sich tagsüber Menschen auf den Wiesen der zahlreichen Parks sonnen, kassieren nachts Waschbärfamilien die Miete für Ihr Land und lassen die Deckel der Mülltonnen scheppern, um die Menschen daran zu erinnern, dass sie inmitten der weiten Wildnis des zweitgrößten Landes der Erde leben. Und die Menschen haben es nicht vergessen. Obwohl oder gerade weil keine 10 km entfernt Wale auf ihren Wanderungen die Küste passieren und sich dort mehr Wale-Watching-Boote tummeln als Fischerboote. Wen wundert es da, dass Vancouver die Geburtsstätte von Greenpeace ist.

Pioniergeist und Abenteuerlust

Wer nach Vancouver reist, wird bald erkennen, warum dieses Land inmitten des Regenwaldes bereits drei Jahrtausende vor der „Entdeckung“ durch Captain Cook 1778 von der hoch entwickelten Kultur der Salish-Indianer besiedelt worden ist. Nach der „Inbesitznahme“ durch seinen 2. Offizier George Vancouver für die englische Krone 1792, folgten über die Jahrzehnte Menschen aus aller Herren Länder. Deren Pioniergeist ist es zu verdanken, dass die Stadt mit Ihrer heutigen Ausdehnung aus dem Urwald empor wachsen und zu einem liberalen Schmelztiegel europäischer, fernöstlicher und asiatischer Kultur entwickeln konnte. Die Lage zwischen der fischreichen Strait of Georgia, den üppigen und artenreichen Wäldern der Coast Mountains und dem fruchtbaren Fraser-Delta, haben es Handels- und Forstunternehmen ermöglicht, die inzwischen über 2 Mio. Einwohner zählende Metropole zu einem der bedeutendsten Handelposten an der nordamerikanischen Westküste erblühen zu lassen. Die unmittelbar an das quirlige Leben der Großstadt anschließenden Strände der English Bay, der tief in das Landesinnere einschneidende Fjord des Indian Arm, die Ski- und Wandergebiete der Grouse Mountains oder der Stanleypark am Rande der Innenstadt schaffen einen sanften Übergang in die faszinierende Wildnis Kanadas.

Downtown Vancouver

Im Dreieck zwischen Stanley Park im Westen, Granville Island im Süden und dem Canada Place im Norden ist der „Landing Area“ für die meisten Besucher und die Gäste der namhaften Hotels. Ganz in der Nähe des Canadian Pacific Bahnhofs, den auch der Seabus und der Skytrain anfahren, befindet sich der zur Weltausstellung 1986 errichtete Canada Place und das neue Waterfront Conference Centre. Beides architektonisch beeindruckende Bauten mit Blick über die Waterfront und auf fast ganzjährig verschneite Berggipfel. Dort laufen die großen Kreuzfahrtschiffe das Kreuzfahrtterminal und Frachter Kajen an, an denen Kräne ihre Hälse Dinosauriern gleich von weither sichtbar in den Himmel zu strecken scheinen. Dazwischen kreuzen Freizeitkapitäne mit Segelbooten, kapitale Yachten der Schönen und Reichen, Ausflugsboote und Fähren nach Nord Vancouver. Für spannende Momente sorgen in diesem Getümmel in waghalsig scheinender Weise startende und landende Wasserflugzeuge, die die weniger zugänglichen Regionen in den Bergen mit Fracht, Post oder nach Ruhe und Einsamkeit strebenden Gästen versorgen. Was an Wasserfahrzeugen eigentlich nur noch fehlt, sind U-Boote. Die werden von der heimischen Atlantis Submarine LTD als Ausflugsboote lediglich in die Unterwasserwelten der Kanaren, Mallorcas, Südkoreas und der Karibik exportiert. Vorort kommen sie leider nicht zum Einsatz, da sich der ein oder andere Riesenkalmar vor der Stadt schon einmal gern eines Tauchroboters zu bemächtigen versucht. Einen hervorragenden Überblick über die atemberaubende Kulisse bietet die Aussichtsplattform im 40. Stock des Harbour Center Lookouts in 167m Höhe.

Tipp: Am Sportboothafen in Downtown Vancouver kann man Boote mieten und den Indian Arm Richtung Westen hinauf fahren. Das Führen der Boote ist ohne Bootsführerschein möglich. Die größte Herausforderung liegt auf der Rückfahrt im Anlegen an den Ponton der Tankstelle, wo das Boot wieder aufgetankt werden muss, wenn man sich das Geld für den Betankungsservice sparen möchte.

 

Shopping

Die Haupteinkaufsmeile befindet sich entlang der Robson Street zwischen Bute Street im Westen und der Howe Street im Osten. Frau hat die Wahl zwischen einer unglaublichen Anzahl an Schuhgeschäften und Schuhgeschäften. Was man dort an Top-Labels nicht findet, halten das Kaufhaus Sears oder die sich unterirdisch zwischen Robson Street und Pender Street fortpflanzende Shoppingmall des Pacific Center vor. London, Paris, Vancouver eben. Für Powershopper, deren Hotel südlich dieser Linie steht, empfiehlt sich, die Einkaufstour hier zu beginnen, um die Tüten bergab und nicht die ganz unerhebliche Steigung am Abend eines erschöpfenden Einkaufserlebnissen die Robson Street in Richtung Osten bergauf schleppen zu müssen.

Kunst und Kultur

Für Kunstliebhaber findet sich Downtown Kanada´s bedeutendstes Kunstmuseum, die Vancouver Art Gallery im ehemaligen Gerichtsgebäude am Robson Square. Bei schönem Wetter baden Besucher wie einheimische Büroangestellte in der Mittagspause im Schatten der Bäume gern Ihre Füße im Brunnen, fangen die Sonnenstrahlen auf der Wiese vor dem Museum ein oder schauen Skatern und Straßenmusiker bei Ihren Kunststücken zu. Nie weit von den renommierten Hotels und Bürokomplexen entfernt, findet man überall kleine Coffeeshops, Cafés und Restaurants für jeden Geldbeutel. Das nächtliche Entertainment findet Downtown entlang der Granville Street statt. An die großen Theater, Kinos und Konzerthallen der 50er Jahre erinnern allerdings nur noch die am Orpheum Theater im Fußweg eingelassen Kupfertafeln mit den Namen ausgewählter Künstler, die sich einst hier präsentierten.

Westend – Gateway zum Stanley Park

Das Westend zwischen Coal Harbour und der English Bay ist die ideale „Neigbourhood“ nach einem anstrengenden Flug. Die Denman Street bietet in einem der dichtest besiedelten Stadtteile Vancouvers eine abwechslungsreiche und lebendige Flaniermeile mit einer Vielzahl an Coffee Shops, feinen Restaurants und Läden für die kulinarische Erstversorgung nach dem Bordmenü. Die Strasse fällt in südwestlicher Richtung sanft ab und lässt einen beinahe automatisch den Stränden am Pazifik entgegen streben. Dort offenbart sich einem ein wunderschöner Blick auf die Strait of Georgia mit Frachtern auf Reede und einer die Lebensgeister weckenden Meeresbrise inmitten des quirligen Treibens von Feierabendsportlern und talentierten Kleinkünstlern. Das Viertel besticht durch seine lockere und unbefangene Atmosphäre und vermittelt einen ersten Eindruck von der multikulturellen Vielfalt als Teil der hohen Lebensqualität der Stadt. Wer nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern aktiv werden möchte, leiht sich an der Ecke Denman Street / Robson Street ein Fahrrad oder macht sich zu Fuß vorbei an der Lost Lagoon auf in den Stanley Park.

Stanley Park

Aufgrund der militärischen Bedeutung von den Sägen der Holzfäller verschont geblieben, wurde die vom Regenwald bedeckte Halbinsel mit der Gründung Vancouvers 1886 in einen Park umgewandelt. Mit über 400 ha präsentiert sich die grüne Lunge Downtowns wie ein riesiges Freilichtmuseum unter dem Blätterdach Jahrhunderte alter Urwald-Mammutbäume. Ein weit verzweigtes Rad- und Wanderwegenetz oder die Ringstrasse, der Park Drive, führen vorbei an Botanischen Gärten, Naturlehrpfaden und den Totem Pfählen der „Menschen vom Fluß“ oder Sto:lo, wie sie sich selbst nennen. Lange bevor ein Europäer seinen Fuß auf das Land setzte, feierten die Indianer hier ihre „Potlachs“, tauschten Geschenke aus und hinterließen Totems mit den in Holz geschnitzten Geschichten von mystischen Tieren, Ihren Vorfahren und deren Taten. Die Hauptattraktionen im Park ist das Vancouver Aquarium mit Belugawalen, die in einem riesigen Bassin hinter Glas ihre Bahnen ziehen. Auf der anderen Seite der Halbinsel, am Prospect Point und dem gleichnamigen Cafe´, eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Hafeneinfahrt hinweg auf die Lions Gate Bridge und das gegenüberliegende Ufer von Nord-Vancouver. Gegen Abend hat man die Wahl, von den Liegewiesen einer der Badestrände am Second oder Third Beach den Sonnenuntergang über dem Meer zu betrachten oder am Ufer des Burrard Inlets im glitzernden Schein der Lichter Seehunde dabei zu beobachten, wie sie Menschen beobachten.

Gastown

Gastown schließt sich im Osten an Downtown an und gilt als Geburtsstätte Vancouvers Der Stadtteil ist nach dem Dampfschiffkapitän „Gassy Jack“ Deigthon bzw. der von ihm 1867 eröffneten Kneipe „Gassy´s Jack“ benannt. An die glorreiche Zeit der Dampfschifffahrt erinnert heute nur noch die erste dampfbetriebene Steam Clock, die zu jeder vollen Stunde aus 5 Pfeifen den Glockenschlag des Big Ben nachahmt und damit zur meist fotografierten Sehenswürdigkeit der Stadt avanciert. Nach einer Feuersbrunst 1886, der Anbindung der Stadt an das landesweite Schienennetz und der damit verbundenen Bedeutungslosigkeit der Dampfschifffahrt, war das Viertel bis Mitte der 60er Jahre völlig herunter gekommen. Aus den zerfallenen Lagerhallen und verslumten Straßenzügen hat sich Gastown aus den Ruinen erhoben. Viele der restaurierten oder im victorianischen Stil neu errichteten Gebäude beherbergen seither eine Vielzahl von kleinen Geschäften und Bars. Letztere werden von Einheimischen ebenso wie Touristen reichlich frequentiert und haben damit ein neues Trendviertel rund um den Mapple Tree Square entlang der Waterroad  entstehen lassen.

Shoppingtipp: Nicht enttäuscht sein, wenn sie unter dem im Souvenirshop erstandenen Grizzlybären aus Jade ein Schild mit dem Aufdruck „Made in China“ entdecken. Der grüne Schmuckstein stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer der größten Jadevorkommen ca. 1.800 km nördlich an der Grenze zum Yukon.

China Town

Östlich von Gastown zwischen Pender & Main Street schließt sich das wuselige Chinatown mit seinen verwinkelten Geschäften, engen Gassen und exotischen Märkten für allerlei Kurioses an. Von den allseits bekannten batteriebetrieben winkenden Glückskatzen, über Meeres- und Tropenfrüchte, deren Herkunft und Verwendungszweck sich dem gemeinen Mitteleuropäer nicht unmittelbar erschließt, bis hin zu Aphrodisiaka mit fragwürdiger Wirkung, werden allerlei Waren aus Fernost am Straßenrand gehandelt, was den Charme eines Einkaufsbummels in dieser Gegend ausmacht. Nach 1 1/2 Jahrhunderten der Diskriminierung und Ausbeutung bleibt die über 100.000 Seelen zählende Gemeinde der Chinesen gern unter sich. Entsprechend sind die Straßenschilder und Hausnummern in chinesischen Schriftzeichen gehalten. Es sind die Nachfahren von Gleisarbeitern, die beim Bau der transkontinentalen Eisenbahn in den Jahren zwischen 1881 bis 1858 über den Kicking Horse Pass und später während der großen Goldrausches als Träger zu Tausenden ihr Leben gelassen haben. Und doch waren sie unentbehrlich für den wirtschaftlichen Aufschwung des Westens und haben sich so Ihre Anerkennung, Gleichstellung und Integration mit viel Blut und Schweiß hart erarbeitet .Man braucht nur den bunten Fahnen und Straßenschildern der Silk Road Route zu folgen, um zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem nur 1,80m breiten und damit kleinsten Geschäftshaus der Stadt, dem Sam Kee Building, dem Chinatown Night Market oder dem Dr. Sun Yat-Sen Garden zu gelangen. Dieser 1986 zur Expo als erster von chinesischen Gärtner außerhalb Chinas angelegte Garten ist eine Oase der Ruhe, auf dessen Wegen zwischen Blumen und Bäumen, arrangiert nach Vorbildern aus der Ming Dynastie, die „Harmonie der Elemente“ das eigene Ying & Yang inmitten des Trubels der Metropole zu ordnen versucht. Für die Chinesen scheint das zu funktionieren. Die reichsten unter ihnen kaufen inzwischen ganze Straßenzüge in Vancouver auf und laufen langsam aber sicher den Japanern den Rang ab.

Granville Island und Vanier Park

Aus den verwaisten Resten einer blühenden Industriekultur neu erfunden, hat es die Stadtverwaltung mit Unterstützung ihrer Bürger geschafft, eines der erfolgreichsten Revitalisierungs- / Stadtsanierungsprojekte zu einem grandiosen Erfolg zu führen. Auf den Anfang des 20. Jahrhunderts künstlich in den Sümpfen der False Creek-Mündung für die Eisen- und Schiffbauindustrie aufgeschwemmten Sandflächen hat sich in dem ehemaligen Industriegebiet eine Mischung aus Gewerbe-, Wohn- und Freizeitnutzung entwickelt., Im Sommer lockt dies ganze Heerscharen von Besuchern mit der Fähre von Downtown herüber zu einem Einkaufsbummel, Galerie- und Theaterbesuch oder ein Kitsilano Maple Cream Ale mit einem Schuss kanadischem Ahornsirups aus der Granville Island Brewery am Bootshafen. Zentraler Mittelpunkt ist der überdachte Public-Market, ein stetiger Quell kulinarischer Leckereien und berühmt für die dort servierten Cappuccini. Neben dem Besuch des kleinen Schifffahrts- und Eisenbahnmuseums bietet sich mit Kindern bei ausreichend dimensioniertem Nervenkostüm eine Stippvisite des Kids Only Market an. Für die schwachen, flehenden Kinderaugen allzu oft Erlegenen liefert die Granville Island Toy Company auch direkt ins Hotel. Entlang der Seaside Bicycle Route gelangt man in den Vanier Park, der neben den Parks der University of British Columbia (U.B.C.) und dem Nudistenstrand am Wreck Beach mit einem schönen Blick auf das West End Vancouvers mit einer Reihe interessanter Museen aufwartet. Wer zu den Sternen greifen möchte, ist gut im Mac Millan Space Centre aufgehoben. Tiefseeforscher können sich im Maritime Museum auf eine Reise in die Tiefe der Meere begeben. Um die kulturgeographischen Kenntnisse zu vertiefen, ist man in den Archiven des Vancouver Museums bestens aufgehoben. Wer den an der Robson Street frisch erworbenen Bikini der Weltöffentlichkeit präsentieren möchte, zieht weiter entlang der Strandpromenade zum beliebtesten Strand der Stadt, dem Kitsilano Beach mit Meerwasserpool zum Schutze vor hungrigen Killerwalen, die man mit etwas Glück gelassen von hier aus beobachten kann.

Ausflüge in das Umland von Vancouver

Vancouver ist ein Synonym für Fernweh. Hier braucht man eigentlich keine Inspiration durch Bücher oder Filme, um Tatendrang zu verspüren. Man braucht nur morgens aus dem Fenster seines Hotelzimmers auf die glitzernden und endlos scheinenden Weiten des Pazifiks im Westen oder die schimmernden schneebedeckten Kuppen der Grouse-Mountains im Norden zu schauen und es zieht einen hinaus. Wer sich nicht entscheiden kann, in welche Richtung er aufbrechen möchte, nimmt am Abend zuvor sein Dinner im Cloud 9 ein, einem Restaurant im 42. Stock des Empire Landmark Hotels, dass sich in einer Stunde um 360° dreht und einen fantastischen Rundblick und die Wahl der Reiserichtung ermöglicht.

Sunshine Coast und See To Sky Highway

Der Norden Vancouvers gilt als das Tor zur Wildnis. Den Trans Canada Highway (TCH) über den Burrard Inlet folgend, überquert man die Iron Workers Memorial Bridge, deren Name den bei der Erbauung ertrunkenen Arbeitern gewidmet wurde, die nach einem Absturz von ihren schweren Werkzeuggürteln in die Tiefe gezogen wurden. Eine romantische Bergstraße schlängelt sich den Mount Seymour zum gleichnamigen Provincial Park hinauf und bietet bereits am Wegesrand vielerlei Möglichkeiten zum Spazierengehen, zum Wandern oder zu einem Picknick im Duft der Douglasien und Hemlocktannen. Im Winter gehört die Region ebenso wie die Grouse Mountains weiter im Westen zu den Skigebieten direkt vor der Haustür der Stadt. Die Talstation der Grouse Mountain Seilbahn erreicht man bequem mit Fähre und Bus von Vancouver aus. Mit ein bisschen Glück sieht man Bären durch den Wald streifen und die Aussicht auf die Metropole bei gutem Wetter entschädigen für den hohen Preis des bequemen Aufstiegs. Ein kleines aber kalkulierbares Abenteuer hält die Capilano Suspension Bridge bereit. Die frei schwebende Hängebrücke überspannt auf 167m Länge den Capilano River in 70 m Höhe. Wem der Adrenalinschub noch nicht ausreicht, klettert auf den Baumwipfelpfaden der Treetops Adventures entlang durch die Baumkronen und betrachtet den Park mal aus der Eichhörnchen-Perspektive.

Reisenden weiter hinauf in den Norden sei empfohlen, nicht den TCH, sondern den Marine Drive entlang der Küste zu nehmen. Vorbei am Lighthouse Park führt die Straße vorbei entlang romantisch gelegener Wohngebiete bis nach Horshoe Bay, einem kleinen Vorort, wie man ihn sich für Nordamerika vorstellt. Hektisch wird es nur, wenn die Fähre von Nanaimo auf Vancouver Island oder den Gulf Island kommend einige Dutzend Camper und Trucks ausspuckt.

Die meisten davon biegen allerdings schnell auf den TCH in Richtung Vancouver ab und bald kehrt wieder Ruhe ein.

Folgt man der 99 weiter entlang der Sunshine Coast, welche ihren Namen übrigens der Tatsache zu verdanken hat, dass sich die Wolken meist an den Coast Mountains abgeregnen und der Jahresniederschlag mit ca. 250 mm weit unter den Werten von Vancouver mit über 1000 mm liegt, erreicht man nach 50 km Squamisch. Die in Navigationssystemen angegebenen 45 Min. Fahrzeit gilt natürlich nur, wenn man unterwegs der optischen Reize wegen nicht ständig anhält. Vom Wasser aus kann man diese mit einem Kombiticket für eine Bahn- und Bootsfahrt direkt von Coal Harbour aus genießen. Jede Menge historische Züge warten dann in im Squamish Railway Museum, dessen Name auf eine der First Nations (Ureinwohner) Kanadas zurück geht.

Dahinter beginnt der Sea to Sky Highway. Der Name ist Programm. Hat man auf den steilen Serpentinen das Meer aus dem Rückspiegel verloren, offenbart sich einem bald die durch ihre raue Schönheit bestechende Bergwelt der Cassier Mountains.

Mt. St. Helens

Die US-amerikanische Grenze ist lediglich 42 km von Vancouver entfernt. Die Unterschiede zwischen Kanadiern und US-Amerikanern scheinen hingegen erheblich größer. Von Tsawassen, einem der Fährhäfen im Großraum Vancouver, gelangt man auf einer wunderschönen Fährpassage nach Sydney. Bei schönem Wetter könnte man glauben, von Delfinen und Walen begleitet tatsächlich die australische Küste anzulaufen. Die Fahrt durch die Vancouver Island (siehe Vancouver Island) vorgelagerten Inseln ist traumhaft schön. Auf dem Weg in die USA geht die Reise zunächst mit dem Auto weiter über Victoria, der Hauptstadt British Columbias, bevor man übersetzt nach Port Angeles, um in den Olympic National Park und zu dem immer noch aktiven Vulkan Mount. St. Helens zu gelangen.

Seattle

Ist die Lust am Großstadtleben ungetrübt, nimmt man direkt Kurs auf Seattle. Mit einem Niederschlagswert von 875mm pro Jahr ist dies eine der regenreichsten Regionen der USA. Was mag Bill Gates bewogen haben, sein „Imperium“ in Redmond, einem Vorort von Seattle, zu errichten und nicht wie so viele andere erfolgreiche Unternehmen in das sonnige Kalifornien zu verlegen? Ein Blick auf die grandiose Kulisse der Olympic Mountains und die endlos scheinende Weite des Pazifiks mag der Grund für die Inspiration der Mitarbeiter von Microsoft gewesen sein, Barrieren zu überwinden und mit den Menschen auf den gegenüberliegenden Kontinenten die gleiche (Computer-) Sprache zu sprechen.

 

Kurz gefasst

Einwohnerzahl Vancouver Stadt: 603.502 (2011)

Einwohnerzahl Metropolregion: 2,25 Mio.

Provinz: British Columbia

Amtssprache: Englisch

Wetter: Ozeanisches (Küsten-) Klima, 1150 mm Niederschlag / Jahr, Januar: 1-6°C Juli: 13-.22°C (das Thermometer geht im August und September auch gern einmal über 30°C.

Öffentliche Verkehrsmittel: Busse: Fahrkarten kauft man direkt vorn beim Fahrer. Das Geld muss man passend haben, es wird kein Wechselgeld herausrausgegeben. Spartickets (FareSaver) erhält man zudem an Verkaufsstellen wie 7-Eleven, Safeway oder London Drugs.

Skytrain & Seabus sind eine abwechslungsreiche Alternative. Der Skytrain ersetzt inzwischen den Airporter-Bus und bindet den Flughafen direkt an den CP-Bahnhof Downtown an. Der Seabus verbindet das Centrum mit Nord-Vancouver und die False Creek Ferry Granville Island mit Süd-Vancouver.

Küche: Ein kanadisches Nationalgericht im klassischen Sinne gibt es nicht. Die ethnische Vielfalt spiegelt sich auch hier bei der Auswahl der Gewürze aus aller Welt wieder und kombiniert frischen Fisch aus dem Ozean vor der Haustür mit Gemüse und Salaten aus dem Fraservalley, süßen Früchten und einem hervorragenden Weißwein aus dem Okanagantal. Wer Fisch mag und ein typisches Gericht aus der Region probieren möchte, kommt nicht an einem auf indianische Art über Zedernholz gedünsteten Silberlachs vorbei, wenn auch noch viele andere Meeresfrüchte wie Muscheln, Krabben und Heilbutt auf der Speisekarte zu finden sind. Wer Fleisch bevorzugt, ordert ein saftiges „rib eye steak“ oder ein zartes Lendenstück (sirloin steak) von den frischen Weiden Albertas. Für besonders beliebte Lokalitäten empfiehlt es sich, eine Reservierung vorzunehmen, um sich nicht in die Schlange geduldig Wartender einreihen zu müssen. Hat man keine Reservierung ist es üblich vom Ober an einen freien Tisch geführt zu werden („wait to be seated“). Essen kann man fast überall gut, sodass bei der Wahl des Etablissements die Aussicht entscheidender für den Genuss sein kann, als die servierten Speisen. Beides in idealer Kombination bietet das historische Ambiente des Fishhouse im Stanley Park, 8901 Stanley Park Drive oder das Cardero’s Restaurant & Live Bait Marine Pub direkt am Coal Harbour, 1583 Coal Harbour Quay.

Rodeo:

Der Nationalsport der Kanadier ist das Eishockey und wird regelmäßig an den Wochenenden im der Kampfarena der Vancouver Canucks in der Rogers Arena, 800 Griffith Way, in unmittelbarer Nachbarschaft zum BC Place Baseball Stadion, zelebriert. Etwas Besonderes ist allerdings im Mai das Cloverdale Rodeo am Victoria Day Weekend, 6050A-176th Street, dass man von der Skytrain-Station in Surrey mit einem eigens eingerichteten Shuttle-Bus-Service erreicht. Neben Cowboys, die von Pferden geworfen werden, gibt es im Rahmen des Volksfestes eine Vielzahl unterschiedlichster Attraktionen zu erleben.

Einkaufen:

Zum Bummeln eignen sich besonders die kleinen Geschäften in Gastown, Chinatown und Granville Island. Um ein wenig in Antiquitätengeschäften „rumzustöbern“, bietet sich die Mainstreet an oder man besucht eine der Auktionen im überdachten „Flohmarkt“ in einer alten Lagerhalle1. Die klassische Einkaufsmeile für Luxusgüter wie in jeder anderen Großstadt, ist der Bereich um die obere Robson Street. Um richtig billig zu „shoppen“, wagt man, wie viele Einheimische auch, den Sprung in die Nahe USA. Bereits am Grenzübergang warten die ersten Malls mit reichhaltigem Sortiment auf Käufer.

Autorentipp:

Vancouver FleaMarket, 703 Terminal Ave., Saturday : 9 am – 5 pm, Sunday: 9 am – 5 pm, Holidays: 10 am – 4 pm

 

von: Carsten Dohme (Link zur Facebookseite von Carsten Dohme)